Skatedecks

Wegen einer Knieverletzung lernte ich als Kind das Skaten nicht.

2013 fing ich dann aber versuchsweise auf einem Longboard zu fahren und wechselte ein Jahr später zum Skaten. Aus Zeitmangel lernte ich zwar nur wenige Tricks, dennoch hatte ich an zahlreichen Wochenenden viel Spaß daran und fing irgendwann an eigene Entwürfe auf leere Holzdecks zu zeichnen. Es folgte die Organisation einer Ausstellung mit vielen Teilnehmern zum Thema einer künstlerischen Auseinandersetzung mit leeren Skateboard-Decks. Seitdem ich Freiberufler bin, trau ich mich auch nicht mehr aufs Board.

Erster experimenteller Versuch.

Jahr: 2014

Silberzeichnung, inspiriert von Bruchlinien durch Druck auf Gebäudefliesen und der japanischen Kunst von Kintsugi, bei der kin (Gold) verwendet wird, um zerbrochene Keramik zu reparieren.

Jahr: 2016

Bemaltes Longboard für eine Austellung von Barak Rom in Tel Aviv, die 2017 stattfand. Die Umsetzung damals im Atelier Äuglein, wo ich einen Ateliersplatz hatte.

Jahr: 2016

Painted Skateboards
↑ Bild: Das untere Deck blieb unvollendet. Die Deckbemalung konnte ich erst ein paar Tage vor der Ausstellung in Angriff nehmen.

Ich war einige Monate damit beschäftigt, parallel zu meinem Vollzeitjob, eine Galerie zu finden und eine Gruppenausstellung zu organisieren. Da viele Teilnehmer jedoch ihre feste Zusage sehr lange hinauszögerten und einige kurzfristig abgesprungen sind, fehlte mir dann für meine eigenen Arbeiten am Ende etwas Zeit. Dennoch hat es insgesamt viel Spaß bereitet und die Ausstellungseröffnung war eine tolle Veranstaltung mit zahlreichen Teilnehmern.

Jahr: 2017