Inspiriert durch Beobachtung


Transformation durch Druck

An einem Hinterhofgebäude in der Elbestrasse in Berlin-Neukölln hat die Fassade eine keramikfliesenartige Ziegelbeschichtung. Jeder Ziegel zeigt ein anders subtiles Bruchmuster.

Ein nachgezeichnetes Muster

Ich habe einen der Steine ​​nachgezeichnet, um mit dieser Craquelé-Textur zu experimentieren. Einige Details habe ich aufgrund der Komposition ein wenig abgeändert.

Muster invertiert

Das nächste Bild zeigt eine Umkehrung der Craquelé-Textur und mit Farbe gefüllte Flächen. Das könnte für dekorative Zwecke wirklich gut funktionieren.

Experimentelle Farbfüllungen zwischen den vorgegebenen Strukturen

Ich füllte die Flächen zwischen den Rissen mit wenigen Farben. Es könnte eine sonnenscheinende Klippenlandschaft auf offener See sein, von der seitlich Äste reinragen.

Diese Farbfüllungstechnik regt die Fantasie an. Die Einschränkungen in Bezug auf Komposition und Inhalt sind meiner Meinung nach aber sehr stark und das folgende Bild ähnelt Mosaikarbeiten oder einem Programmfilter. Der Fokus ging aber von der Hauptidee weg, Druck visuell zu zeigen.

Von der Beobachtung bis zum fertigen Entwurf

Beim Skaten hatte ich die Idee eines kaputten und scheinbar reparierten Street-Skating Skateboard-Motivs. Ich dachte auch an Kintsugi, die japanische Kunst, zerbrochene Keramik mit Gold zu reparieren. Der Bruch ist ein Teil der Geschichte des Objekts und keine Abwertung. Meine Entscheidung war, Silber anstelle von Gold für ein gefälschtes Kintsugi-Aussehen zu verwenden, da der Kontrast zum Holz besser ist. Teilweise habe ich die zuvor gezeigte Craquelé-Struktur auf das Skateboard gezeichnet, aber ich bin auch der ursprünglichen Holzmaserung gefolgt und habe freie Entscheidungen getroffen.